Social-Media-Redakteure bei der ARD

Habt Ihr schon gewusst? In der Redaktion von ARD-aktuell arbeiten seit wenigen Wochen sogenannte Social-Media-Redakteure. Was tun die? Um diese Frage zu beantworten hat eine Kollegin des Journalist‘, dem Medienmagazin des Deutschen Journalistenverbandes, die Redaktion von tagesschau.de, der Tagesschau und der Magazinsendungen von ARD-aktuell in Hamburg besucht.

Im internationalen Vergleich ist die ARD-Nachrichtenredaktion mit der Einführung dieser Redaktionsposten dem Bericht zufolge spät dran – im innerdeutschen Vergleich aber ist die ARD Vorreiter. Dementsprechend positiv klingt der Tenor des Artikels.

Den durchaus lesenswerten Text von Svenja Siegert (@ssvenjaa / @facebook) über die Arbeit der Social-Media-Redakteure findet Ihr hier: Social Media – Revolution!

Einige Zitate aus dfacebook-Seite der Tagesschauem Beitrag:

„Der Zuschauer wartet nicht mehr, bis wir mit dem Zwölftonner vom Hof gefahren sind“

Thomas Hinrichs, Chefredakteur ARD-aktuell

„Im englischsprachigen Raum nennen sie das, was die Abteilung von Wegener nun zusätzlich tut, Citizen Journalism. Die britische BBC startete bereits vor sechs Jahren – kurz vor den Anschlägen auf die Londoner U-Bahn – The Hub. Inzwischen kümmern sich rund 20 Redakteure nicht nur um die 8.000 bis 10.000 E-Mails, Videos und Bilder, die Menschen der BBC täglich schicken, sondern werten auch das Material aus dem Web aus.“

„Unsere Aufgabe wird sein, eine Community zu schaffen, die uns folgt, uns für relevant hält, die wir mit Informationen versorgen und die uns dann zurückfüttert.“

Michael Wegener, Head of Content Center, ARD-aktuell

Lesenswerte Ergänzung:

Beim Stöbern im World Wide Web nach der Lektüre des obigen Artikels habe ich folgende Seite entdeckt: http://t3n.de/news/

Hier finden sich für die Netzcommunity spannende und relevante Beiträge – mal ernst und mal zum schmunzeln. Mit Begeisterung habe ich den Beitrag „Realsatire pur: Der Social-Media-Elite-Club“ gelesen. Den findet Ihr hier.

Mein Lieblingszitat aus dem Text von Jan Tißler:

„Eines aber habe ich aus dem Video wenigstens gelernt: Wie man Social Media richtig ausspricht. ‚Soßschl Miedia‘.“

Auch gut fand ich übrigens den Text mit der Überschrift: „Warum Social Media Experten komplett überflüssig sind“ Den Artikel findet Ihr hier.  Falk Hedemann setzt sich in dem Text mit der Aussage von Peter Shankman auseinander. Der behauptet: Niemand braucht einen Social-Media-Redakteur. Die Gründe die Shankman aufführt sind vielfältig und zum Teil einleuchtend. Unter anderem: Social Media für sich allein generiert keine Gewinne.

Falk Hedemann kommentiert wie folgt: „Der Hype um Social Media war in den letzten Monaten wie eine Überschussreaktion, die das eigentliche Ziel aus den Augen verloren hat und sich jetzt langsam auf ein gesundes Maß einpendelt. Und das ist auch gut so, denn Social Media Aktivitäten sind beileibe nicht kostenlos, zumindest wenn sie gut gemacht sein sollen.“

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Eine Antwort auf Social-Media-Redakteure bei der ARD

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